Pflege in Vorarlberg: Aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven
Generelle Tipps

Pflege in Vorarlberg: Aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven

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12.3.25

Pflege in Vorarlberg: Große Herausforderungen durch Fachkräftemangel und lange Wartelisten

Die Pflegebranche in Vorarlberg steht vor immensen Herausforderungen. Obwohl Pflegeplätze vorhanden sind, müssen viele Menschen lange auf einen Heimplatz warten. 

Der Grund: akuter Personalmangel. Diese Situation belastet sowohl Pflegebedürftige als auch deren Angehörige erheblich und verdeutlicht die strukturellen Probleme im Pflegesystem.

1. Pflegebetten vorhanden, aber nicht nutzbar

2. Personalmangel als zentrales Problem

3. Politische Maßnahmen zur Entlastung

4. Was muss sich ändern?

5. Pflege zu Hause als Alternative

1. Pflegebetten vorhanden, aber nicht nutzbar

Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren in Vorarlberg insgesamt 2’372 Pflegebetten genehmigt, von denen jedoch nur 2’180 belegt waren. Dennoch gibt es lange Wartelisten für Pflegeplätze. Diese paradoxe Situation ist in erster Linie auf den akuten Mangel an Fachkräften zurückzuführen. Aktuell fehlen in den Sozial- und Pflegeheimen 133 Fachkräfte, davon mehr als die Hälfte diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegekräfte.

2. Personalmangel als zentrales Problem

Der Fachkräftemangel in der Pflege ist kein neues Phänomen. Bereits vor zweieinhalb Jahren standen aufgrund fehlenden Personals und Umbauarbeiten rund 200 Pflegebetten leer. Trotz der Bemühungen verschiedener Akteure hat sich die Lage kaum verbessert. Der Personalmangel führt nicht nur dazu, dass bestehende Kapazitäten nicht genutzt werden können, sondern verschärft auch die Arbeitsbelastung für das vorhandene Pflegepersonal.

3. Politische Maßnahmen zur Entlastung

Die Landesregierung von Vorarlberg hat erkannt, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Es gibt Pläne, die Wartelisten zu verkürzen und Pflegeberufe attraktiver zu gestalten. Dazu gehört eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, eine Erhöhung der Gehälter und eine verstärkte Ausbildung von Pflegepersonal. Zudem wird eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Land Vorarlberg und den Gemeinden angestrebt, um auf die demografischen Herausforderungen in der Pflege besser reagieren zu können.

4. Was muss sich ändern?

Die Situation in Vorarlberg ist ein Spiegelbild eines überregionalen Problems. Um langfristig Lösungen zu finden, sind strukturelle Reformen notwendig. Dazu gehören:

  • Attraktivere Arbeitsbedingungen: Bessere Bezahlung, flexiblere Arbeitszeiten und zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen für Pflegekräfte.
  • Mehr Ausbildungsplätze: Eine verstärkte Förderung von Aus- und Weiterbildungen in Pflegeberufen.
  • Bessere Integration ausländischer Fachkräfte: Der Abbau bürokratischer Hürden für qualifizierte Pflegekräfte aus dem Ausland.
  • Ausbau alternativer Pflegekonzepte: Mehr Unterstützung für mobile Pflege, betreutes Wohnen und neue Wohnformen für ältere Menschen.

5. Pflege zu Hause als Alternative

Neben stationären Pflegeplätzen gibt es auch die Möglichkeit, ältere Menschen zu Hause zu betreuen. Wir bei www.care-plus.at bieten eine breite Palette an Pflegeprodukten für den häuslichen Gebrauch an. Diese ermöglichen es pflegebedürftigen Menschen, möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Besonders für Personen mit einem geringen Pflegebedarf stellt dies eine sinnvolle Alternative dar. Mit den richtigen Hilfsmitteln und professioneller Unterstützung kann so eine hohe Lebensqualität im eigenen Zuhause erhalten bleiben.

Pflege zu Hause Komfortbett

Fazit

Die Pflege in Vorarlberg steht vor großen Herausforderungen, die dringend angegangen werden müssen. Der Personalmangel sorgt trotz freier Pflegebetten für lange Wartezeiten. Daher sind nachhaltige Lösungen zur Fachkräftegewinnung unerlässlich.

Gleichzeitig kann die häusliche Pflege eine wertvolle Entlastung bringen. Mit unser Unterstützung bei www.care-plus.at können viele ältere Menschen weiterhin selbstbestimmt zu Hause leben. Diese Alternative sollte stärker gefördert werden, um die stationären Einrichtungen zu entlasten und den Pflegebedürftigen eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen.


Quelle: vol.at

Wir beraten Sie gerne bei careplus

Besuchen Sie uns gerne bei care-plus.at in Vorarlberg und lassen Sie sich von unseren Experten beraten. Bei Fragen und weiteren Angelegenheiten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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E-Mail: info@care-plus.at

Telefon: +43 664 1420655

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